Hoher Stellenwert der Begabtenförderung am LGW

18.03.2025

Im zurückliegenden Wintersemester nahmen wieder einige Schülerinnen und Schüler des Luitpold-Gymnasiums an schulübergreifenden und außerschulischen Maßnahmen zur Begabtenförderung teil. Schulleiterin Tanja Oberhofer empfing die Jugendlichen und unterhielt sich mit ihnen.

Alle Schülerinnen und Schüler sind entsprechend ihren individuellen Begabungen zu fördern – auch die besonders leistungsfähigen. Für sie gibt es über den Unterricht und über die Schule hinausgehende Angebote. Zum Beispiel können sie sich für ein Frühstudium einschreiben, eine spezielle Veranstaltung einer Hochschule besuchen oder an einem Angebot der Ministerialbeauftragten teilnehmen. 

Frau Oberhofer lud die Schülerinnen und Schüler des LGW, die in den letzten Monaten in diesem Sinne gefördert wurden, im Dezember ein. Die Schulleiterin gratulierte zunächst, denn der Aufnahme in genannte Maßnahmen zur Begabtenförderung geht in aller Regel ein Bewerbungsverfahren voraus. Anschließend berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre Förderung und erzählten von ihren Erfahrungen. Allgemein bereichernd fanden sie, in besonderer Weise ihren Interessen nachgehen zu können, spannende Einblicke zu erhalten und hinsichtlich der Studien- und Berufsorientierung zu profitieren. Frau Oberhofer ergänzte, dass auch die Kontakte ein großer Gewinn sein können. Außerdem erkundigte sie sich nach der Vereinbarkeit von Schule und Maßnahmen zur Begabtenförderung. Sie sagte zu, dass man sich seitens des Gymnasiums weiterhin um die Kompatibilität bemühen wird.

Diese Schülerinnen und Schüler wurden im Wintersemester wie folgt gefördert:

  • Jona Broich aus der Q12 war Frühstudentin an der LMU München und besuchte Lehrveranstaltungen im Bereich Molekularbiologie.
  • Laura Ecker ist ebenfalls Schülerin der 12. Jahrgangsstufe und fuhr zum Studientag an die TH Rosenheim, wo sie Einblicke in Wissenschaft und Forschung an der Hochschule bekam.
  • Luisa Endriß aus der Klasse 11c wurde in einen mehrmonatigen Workshop zum kreativen Schreiben aufgenommen, wo sie an einem Roman arbeitete.
  • Amelie Gaißinger, Schülerin der Klasse 10a, nahm an einem Strafrecht-Onlineseminar teil und beschäftigte sich aus juristischer Perspektive mit einigen Kriminalfällen.
  • Jule Keßler aus der Q12 fuhr zum MINT-Tag an die Universität der Bundeswehr in München – hier ging es um das Thema Netzwerkanalyse – und zum Studientag an die TH Rosenheim.
  • Simon Meierlohr, Schüler der 11b, nahm am Unitag-Programm der TUM teil, wo er im Wintersemester jeden Freitag Einblick in einen Fachbereich der Universität erhielt.
  • Paul Menzel, 10d, und Josefine Oettl, 9c, sind weiterhin Mitglieder des Youth Science Club der LMU.
  • Samuel Schatz ist Schüler der 12. Jahrgangsstufe und beschäftigte sich beim MINT-Tag an der Universität der Bundeswehr in München mit Netzwerkanalyse.
  • Jonas Witten, 11b, war Frühstudent an der TH Rosenheim und besuchte eine Lehrveranstaltung aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.

Bei dem Termin mit den Schülerinnen und Schülern betonte Frau Oberhofer die Bedeutung der Begabtenförderung im Allgemeinen. Nicht zuletzt weil die Förderung besonders leistungsstarker Schülerinnen und Schülern in der Vergangenheit eine Aufgabe der jetzigen Schulleiterin war, ist sie ihr weiterhin ein großes Anliegen.